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G l ü c k w u n s c h ! ! !
Liebe Schülerinnen und Schüler,
ich hoffe, Ihr seid gesund ins neue Jahr gestartet und habt auch schulisch den einen oder anderen guten Vorsatz gefasst. Jedenfalls wünsche ich Euch für das eben begonnene Kalenderjahr alles Gute.
Insgesamt fängt das Jahr 2006 tatsächlich gut an für die MMG-Schülerschaft. Vergangene Woche haben wir zweifach bestätigt bekommen, dass Eure schulischen Leistungen, liebe Schülerinnen und Schüler, im bayerischen und damit erst recht im innerdeutschen Vergleich erheblich über dem Durchschnitt liegen. Die eine erfreuliche Bestätigung kommt aus dem Kultusministerium, die andere von den PISA-Forschern. Aber der Reihe nach.
1. Zu den Ergebnissen der Jahrgangsstufentests
Wie Ihr wisst, finden seit einigen Jahren Jahrgangsstufentests statt – und zwar in Deutsch in den Jahrgangsstufen 6 und 8, in Mathematik in den Jahrgangsstufen 8 und 10, in Englisch in den Jahrgangsstufen 6 und 10 (bzw. 11) und in Latein in der Jahrgangsstufe 6 (falls Latein die erste Fremdsprache ist). Das Kultusministerium hat nunmehr für die Jahre 2002 bis 2005 die Ergebnisse aller Fächer, aller Jahrgangsstufen und aller bayerischen Gymnasien ausgewertet und die 25 besten bayerischen Gymnasien mit einer Urkunde geehrt. Das MMG gehört dazu; es gehört damit in wichtigen Kernfachbereichen kontinuierlich und über Jahre hinweg zu den sechs Prozent besten von den insgesamt 402 bayerischen Gymnasien. Die Urkunde, unterschrieben vom Leiter der Gymnasialabteilung des Kultusministeriums, lautet dementsprechend: „Für hervorragende Ergebnisse im Bereich der zentralen Leistungstests im Vergleichszeitraum 2002 bis 2005 spreche ich dem Maximilian-von-Montgelas-Gymnasium meine besondere Anerkennung aus. Die Schule gehört mit ihrer Leistung in diesem Kernbereich schulischer Qualitätsarbeit zu den 25 besten Gymnasien in Bayern.“ Da nahezu alle Jahrgangsstufen von 6 bis 13 in irgendeiner Weise in diese Tests eingebunden waren, ist das eine Leistung der gesamten Schülerschaft, über die auch wir Lehrer uns sehr freuen.
2. Zu den PISA-Ergebnissen des MMG
Zur Erinnerung: Im April 2003 war das MMG per Zufallsstichprobe in den damaligen PISA-Test eingebunden gewesen, und zwar mit einer repräsentativen Auswahl aus damals Fünfzehnjährigen. Reichlich spät, dafür um so erfreulicher kam jetzt in den ersten Januartagen das Ergebnis: Auch hier schneiden unsere Schülerinnen und Schüler in mehrfacher Hinsicht weit über dem bayerischen Gymnasialdurchschnitt (der laut PISA ohnehin deutschlandweit führend ist) ab. Den beteiligten Schulen wurden zwar keine konkreten PISA-Gesamtwerte mitgeteilt, zahlreiche Details belegen aber überzeugend unser weit überdurchschnittliches Ergebnis.
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Im Testschwerpunktbereich Mathematik liegen bayerische Gymnasiasten mit einem Anteil von 45 Prozent in den beiden obersten von sechs PISA-Kompetenzstufen; am MMG sind es 78 Prozent.
Im Testbereich Lesen liegen bayerische Gymnasiasten mit einem Anteil von 26 Prozent in der obersten von fünf PISA-Kompetenzstufen; am MMG sind es 47 Prozent.
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Im Testbereich Naturwissenschaften liegen bayerische Gymnasiasten mit einem Anteil von 17 Prozent in der obersten von fünf PISA-Kompetenzstufen; am MMG sind es 46 Prozent.
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Im Testbereich Problemlösen liegen bayerische Gymnasiasten mit einem Anteil von 57 Prozent in der obersten von drei PISA-Kompetenzstufen; am MMG sind es 84 Prozent.
Sehr interessant ist auch, was die geschlechtsspezifischen Unterschiede der PISA-Leistung betrifft:
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Während im Testbereich Mathematik deutschlandweit die Jungen mit leichtem Vorsprung vor den Mädchen liegen, ist dies am MMG genau umgekehrt.
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Im Testbereich Lesen liegen die Jungen deutschlandweit mehr als 42 PISA-Punkte hinter den Mädchen, am MMG nur 16 Punkte.
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In den Naturwissenschaften wiederum liegen die Jungen 17, im Problemlösen die Mädchen 16 Punkte vorne.
(Zur Orientierung: Die PISA-Skala ist international auf einen Mittelwert von 500 geeicht. Die bayerischen Gymnasien erreichen in der Mathematik einen Durchschnittswert von 613. Die Werte des MMG liegen hier vermutlich bei rund 640. Der internationale PISA-Sieger Finnland übrigens hat 544 PISA-Punkte)
Aufschlussreich und zugleich erfreulich sind die Daten aus der Schülerbefragung:
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Eine Frage lautete: „Mich interessiert das, was ich in Mathematik lerne.“ Hier antworteten bayernweit an den Gymnasien 49 Prozent der Buben bzw. 39 Prozent der Mädchen mit „Stimmt ganz genau / Stimmt eher“; am MMG waren es 48 Prozent der Buben und 65 Prozent der Mädchen.
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Eine andere Frage lautete: „Ich freue mich auf meine Mathematikstunden“. Hier antworteten bayernweit an den Gymnasien 37 Prozent der Buben und 26 Prozent der Mädchen mit „Stimmt ganz genau / Stimmt eher“; am MMG waren es 30 Prozent der Buben und 46 Prozent der Mädchen.
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Eine Frage schließlich lautete: „Die Lehrer unterstützen uns beim Lernen in Mathematik.“ Hier antworteten bayernweit an den Gymnasien 44 Prozent aller Schüler mit „In jeder Stunde / in den meisten Stunden“; am MMG waren es 67 Prozent.
Alles in allem: Ich freue mich über diese hervorragenden Bewertungen Eurer Leistungen. Es sind dies nicht nur die Leistungen einiger weniger Spitzenschüler, sondern der MMG-Schülerschaft insgesamt.
Mit besten Grüßen
Josef Kraus, Oberstudiendirektor
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